Jetzt im Jänner fand ein hochrangig besetztes Symposium mit diesem Titel in der BOKU hier in Wien statt. Ich nehme an allen diesen Tagungen teil, um einen wirklichen Überblick zu haben. Leider sieht man sonst nur Wissenschafter. Trotzdem glauben so viele, zu diesem Thema beitragen zu müssen. Die harten Fakten sind: Trotz jahrzehntelanger Diskussionen und Konferenzen werden ⅔ des österreichischen Energiebedarfes immer noch mit fossiler Energie gedeckt, größtenteils auch die Stromerzeugung. Um Sonnenenergie wirklich spürbar zu nutzen, wären einige Hundert Quadratkilometer Photovoltaikflächen nötig. Die wären in Form von Dächern in allen unseren Städten und Gemeinden vorhanden. Es fehlen aber die gesetzlichen Voraussetzungen dazu, das heißt, es fehlt der politische und gesellschaftliche Wille. Viele Länder zeigen vor, welche Energiemengen man mit Windkraftwerken gewinnen kann, selbst unser Burgenland. Aber werden irgendwo Windräder geplant, dann gibt es Proteste. Auf den Autobahnen werden viel mehr Vögel getötet, in den Turbinen der Wasserkraftwerke werden Millionen Fische lebendig geschreddert. Das fällt keinem auf. Und ganz wichtig. Die Stromnetze müssen wesentlich ausgebaut werden. Alle warten auf Wasserstoffgas, eine absolut umweltfreundliche Energiequelle. Wird für die Industrie und die Stahlerzeugung wichtig. Nicht aber als Treibstoff, denn die Erzeugung ist extrem energieintensiv. Dazu braucht man Strom, sehr viel Strom. Und so geht in Wirklichkeit viel zu wenig weiter. Das wird mit Radfahren in der Stadt und Begrünen von Häusern übertüncht. Auf uns alle kommen riesige Probleme zu. Ohne sehr krasse gesellschaftliche Umstellungen ist das nicht zu lösen. Dazu gehören weltweit leider auch die Urlaubsflüge, die Meeresschifffahrt und vieles mehr. Ist die demokratische Gesellschaft dazu bereit?
Helmut Belanyecz, Präsident, ÖKF FishLife, Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz, Wien
Erschienen am So, 29.1.2023
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