Bei allem Verständnis für die Anliegen der Klimaaktivisten finde ich die täglichen Störaktionen demokratiepolitisch höchst bedenklich. Genau genommen wird hier von einer Minderheit (Klimakleber) Gewalt gegenüber der Zivilbevölkerung angewendet, um von der Regierung Zugeständnisse zu erpressen. In anderem Zusammenhang bezeichnet man das als Terrorismus. Eigentlich dürfte eine demokratische Regierung auf solche Forderungen gar nicht eingehen. Eine einfache Lösung wäre, Volksabstimmungen über die Forderungen der Aktivisten (z. B. Tempo 100 auf Autobahnen) abzuhalten. Das Ergebnis müsste dann auch von den Aktivistengruppen akzeptiert werden, andernfalls würden sie beweisen, demokratiefeindlich zu handeln, und müssten genau wie andere demokratiefeindliche Gruppen verhindert, verboten und bestraft werden.
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