Ich bin so dankbar und glücklich darüber, dass ich seit 1. Dezember 2022 nach über 40 Arbeitsjahren in Pension gehen konnte. So viel Geld kann man mir gar nicht zahlen, dass ich weiter arbeiten gehen würde. Ich wurde in den letzten 25 Arbeitsjahren von Vorgesetzten und Kollegen belogen, betrogen, ausgenützt, gedemütigt und gemobbt. Von Neid und Eifersucht ganz zu schweigen. Die Folgen von zwei schweren Burn-outs und Erschöpfungsdepressionen werden mir für den Rest meines Lebens erhalten bleiben. Es wurde alles von Jahr zu Jahr schlimmer. Der Leistungsdruck, das Erfüllen diverser Zahlen und Ziele, die ständige Erreichbarkeit und Änderung der Dienstpläne. Flexibilität nennt man das ja heute, ich kriege die Krätze bei dem Wort. Ich wünsche mir sehnlichst und tue alles dafür, dass ich meine Pension noch viele, viele Jahre genießen kann. Wie armselig ist die Arbeitswelt geworden, dass man Pensionisten ansudert, bitte kommt wieder arbeiten, es gibt in dieser und jener Branche kein Personal mehr. Da läuft doch was gewaltig schief. Wo das wohl noch hinführt?
Gabriele Schöckenbacher, Mistelbach
Erschienen am Mi, 11.1.2023
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