Es sind schreckliche Bilder, welche uns aus Brasilien erreichen. Sie erinnern an die tragische Erstürmung des US-Kapitols vor zwei Jahren. Seit der ehemalige Präsident Bolsonaro gegen den linksgerichteten Herausforderer Lula da Silva die Präsidentschaftswahl verlor, gab es immer wieder Proteste, welche nun in einem gewalttätigen Angriff auf das Herz von Brasiliens Demokratie gipfelten. Radikale Anhänger des ehemaligen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro zerstörten nicht nur Fensterscheiben der historischen Gebäude des weltbekannten Architekten Oscar Niemeyer, sondern zündeten auch Feuer an und sprangen auf der Rednerbühne des Parlaments umher. Dass Rechtsextreme, Faschisten und Verschwörungstheoretiker demokratische Institutionen mit Füßen treten, ist einfach unerträglich. Diese Feinde der Demokratie gehören mit voller Härte des Rechtsstaats bekämpft. Der Putschversuch in Brasilien war nach dem gescheiterten Sturm aufs Kapitol die nächste krachende Niederlage der extremen Rechten.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Mi, 11.1.2023
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