Natürlich sind jetzt alle geschockt, aber ähnliche „Todesfälle“ hat es leider schon öfter beim Bundesheer gegeben! Der Hauptgrund dafür sind freilich nicht „ungenügendes Schießtraining“ und „fehlende professionelle Nachschulung“; das wäre der völlig falsche Denkansatz. Den wirklich entscheidenden Faktor sehe ich in dem Umstand, dass hier Wehrpflichtigen eine geladene Waffe in die Hand gedrückt wird, auf die sie psychologisch gar nicht vorbereitet sind, für deren Gebrauch ihnen außerdem die charakterliche Reife fehlt! Zum Glück wird das auch bei der Landesverteidigung nur eine kleine Minderheit sein, aber selbst diese reicht für das wiederholte Zustandekommen einschlägiger Tragödien. Wer, aus welchem Grund auch immer, eine geladene Waffe auf seine Kameraden richtet, wäre wohl besser im Zivildienst aufgehoben, dort könnte er auf diversen Einsatzgebieten Nützlicheres für die Allgemeinheit leisten. Anderseits würden sich Leute, die derart „gestrickt“ sind, wohl kaum für diese sinnvollere Alternative entscheiden!
Helmut Magnana, Wien
Erschienen am Mi, 11.1.2023
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