Das Spannungsfeld Russland-Ukraine wird es noch viele Jahre geben. Dafür hat die Politik des Westens mit ihrem Vakuum an intelligenten Kompromissen seit der Annexion der Krim gesorgt. Heute ist man keinen Schritt weiter, man bewegt sich zwar (Waffenlieferungen), hat aber keinen Ausweg vor Augen! Das ist in der Zwischenzeit jedem klar geworden, daher die vordringlichste Frage, wie man die Europäer „hinters Licht“ führen und so die Akzeptanz für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine erhalten kann. Erschwerend dabei ist, dass sich die weit überzeichnete Bedrohung Europas durch das „übermächtige“ Russland als Irrtum der Geheimdienste und letztlich auch als manipulativ erwiesen hat. Also streut man den Menschen weiter“ moralischen Sand „in die Augen, indem man vorgibt, importunabhängig von Ländern werden zu müssen, die demokratische Werte nicht hochhalten. Leider nur Wunschdenken, denn etwa 50% der wichtigsten Rohstoffe kommen gerade aus diesen Ländern, also viel mehr als nur Öl und Gas. Die Quadratur des Kreises funktioniert bekanntlich nicht, die Manipulation bis jetzt aber sehr wohl. Doppelmoral wird man alsbald unterstellen, sollten die Menschen dahinterkommen, dass auch etwa LNG (Flüssiggas) aus China seinen Ursprung möglicherweise in Russland hat. Teuer wird es für uns allemal auch dann sein, es sei denn, die viel beschworene Klimawende könnte das kompensieren. Mit diesem Wunschdenken sind wir bereits wieder Opfer der nächsten Manipulation. Während 200 Milliarden, die derzeit als „Krücke“ der deutschen Wirtschaft unter die Arme greifen, das Land über Wasser halten sollen, fallen Europa peu à peu die Zweit- und Drittrundeneffekte der Sanktionen, die man nicht bedacht hat, auf den Kopf! Milliardenschwer trifft das in diesem Augenblick leider auch Österreich und seine Handelspartner. Unseren Finanzminister kann man aber nicht so leicht täuschen, denn der denkt bereits darüber nach, wie hoch die Milliardenstrafe 2030 sein Budget belastet, falls wir die Klimaziele nicht erreichen. Diese weiterhin zeitnah als realistisch zu sehen gleicht fast schon einer Fata Morgana! Wir erleben gerade die größte Verarmung seit dem 2. Weltkrieg, und diese Spirale wird sich weiterdrehen, solange wir nicht endlich beginnen weiterzudenken!
Herbert Höselmayer, Klostermarienberg
Erschienen am Mi, 11.1.2023
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