Da erdreistet sich doch allen Ernstes der selbst ernannte Sittenwächter und offensichtlich auch Kulturbanause des ORF, Martin Thür, gegenüber dem renommiertesten österreichischen Dirigenten, Franz Welser-Möst, bei einem Interview zum heurigen Neujahrskonzert, den Radetzky-Marsch infrage zu stellen. Herr Thür meint sinngemäß, ob es in Zeiten des Ukraine-Krieges vertretbar sei, beim weltweit angesehenen Neujahrskonzert einen Militärmarsch zu spielen. Was bildet sich dieser mit Zwangsbeiträgen am Leben gehaltene ORFler eigentlich ein? Herr Welser-Möst hat diesen Untergriff natürlich rhetorisch souverän pariert. In diesem Kontext hätte der Star-Dirigent eigentlich in Anlehnung an ein TV-Interview vor Jahren nach einem Fußballspiel mit Günther Neukirchner antworten müssen: „.des is die nächste deppate Frog.“. Aber damit hätte sich Herr Welser-Möst auf dieselbe Stufe wie der ORF-Moderator gestellt, und das wollte er tunlichst vermeiden.
Alexander Neumann, Grünbach am Schneeberg
Erschienen am Mo, 2.1.2023
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