Mir als Bauer ist klar, dass es eng wird. Während der letzten Tage hört man immer wieder in den Medien, dass wir erneut eines der wärmsten Jahre der letzten 100 Jahre hatten. Na und, denken sich wahrscheinlich die meisten. Es ist eh so kalt. Okay, weiße Weihnachten wären schon schön, aber wir werden uns daran gewöhnen. Ich verstehe diese Gedanken. Leider weiß ich als Bauer, dass es um viel mehr geht als um weiße Weihnachten, um ein paar Gletscher, um ein paar Eisbären oder um die eine oder andere Dürre. In den letzten Jahrzehnten sind kleinräumige Dürren immer öfter vorgekommen – dass so etwas immer öfter vorkommen wird, ist der Wissenschaft klar. Wir Bauern sind die, die lernen müssen, damit umzugehen und das Beste daraus zu machen, aber es wird Situationen geben, in denen wir einfach hilflos zuschauen müssen, wie die Ernten verdorren oder durch andere Wetterextreme zerstört werden. Und je häufiger und großräumiger das vorkommt, umso mehr wird es die ganze Bevölkerung betreffen. Die Folgen werden noch gravierender sein als die Energieknappheit, die wir in nächster Zeit haben werden. Denn wenn die Lebensmittel auf der ganzen Welt knapp werden, wird der Kampf ums Essen ein Überlebenskampf. Das sind düstere Aussichten für die nächsten Jahre, aber man kann was dagegen tun. Wir müssen alle zusammenhelfen, um das gröbste Ausarten der Klimakrise zu verhindern. Jeder von uns sollte das machen und auch dafür kämpfen. Für unsere Kinder.
Jürgen Hutsteiner, Bauer, per E-Mail
Erschienen am Mo, 2.1.2023
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