Möchtegern-Kronzeuge Thomas Schmid hat vor dem Untersuchungsausschuss plötzlich seine Stimme verloren und zeigt mit seiner Entschlagung allen die lange Nase. Wie schon beim erzwungenen Rücktritt von Ex-Kanzler Kurz vor rund einem Jahr liegt es ein weiteres Mal an den Grünen zu entscheiden, ob dieses Theater den Österreichern weiter zumutbar ist. Die inzwischen von Türkis wieder zu Schwarz mutierte ÖVP wird sich aufgrund der zu erwartenden Verluste hüten, den Stillstand durch eine Neuwahl zu beenden. So liegt es an Vizekanzler Kogler und seiner Partei, unter dem von Lügen, Streit und Korruption geprägten Dilemma der ÖVP einen Schlussstrich zu ziehen. Da sowohl frühere wie auch aktive Politiker in den ÖVP-Schlamassel und die Aussagen von Thomas Schmid bei der Staatsanwaltschaft involviert sind, ist eine jahrelange Konfrontation über die Staatsanwaltschaft und die Gerichte zu erwarten. Weitere Enthüllungen und Anschuldigungen sind nur eine Frage der Zeit. Nach der jahrelangen parteiinternen Krise der ÖVP haben die Menschen genug von diesem Regierungstheater, welches immer weniger Zustimmung findet und täglich mit den eigenen Problemen beschäftigt ist. Die Grünen müssen entscheiden, ob sie die Notbremse ziehen oder mit ihrem Regierungspartner im Korruptionssumpf untergehen wollen.
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Sa, 5.11.2022
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.