Das „Outing“ von Thomas Schmid macht eines wieder einmal offensichtlich: Die sprichwörtlichen Männerfreundschaften und Seilschaften halten nur so lange, bis es um die eigene Haut geht. Die eigene Unterhose ist schließlich näher als der gestylte Polit-Anzug. Also strebt man eine Kronzeugenregelung an und ergeht sich in Selbsterkenntnis, um nicht ganz ohne Stuhl dazustehen, wenn die Tanzmusik plötzlich zum Spielen aufhört. So nach dem Motto: Rette sich, wer kann. Der Zweck heiligt schließlich die Mittel. Eine moralische Bankrotterklärung.
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