Bundespräsident Alexander Van der Bellen reiste diese Woche – natürlich mit Gattin – zum Begräbnis von Queen Elizabeth II, um von dort nach New York weiterzufliegen und an der 77. UNO-Generalversammlung im UN-Hauptquartier teilzunehmen. Für Österreich werden auch Bundeskanzler Karl Nehammer und Außenminister Alexander Schallenberg (beide ÖVP) ihre Auftritte haben und zahlreiche bi- und multilaterale Treffen haben. Hauptthema wird wohl der Ukraine-Krieg sein, jedoch geht es auch um Staatsbürgerschaftsverleihungen an Auslandsösterreicher. Klimaministerin Leonore Gewessler (Grüne) wiederum macht die US-Reisegruppe komplett. Für sie geht es nach Washington und Pittsburgh, wo es um die Chancen für die heimische Wirtschaft und um eine mögliche Zusammenarbeit auf dem Gebiet Klimaschutz und Erneuerbarer Energie geht. In dieser Woche absolviert Gewessler vier Flüge, wofür rund 2,5 Tonnen CO2 verbraucht werden; das entspricht etwa 15.000 Kilometern mit einem Dieselauto. Im März 2022 düste Gewessler nach dem Regierungstrip von Katar im Privatjet nach Wien zurück. So nahm die Klimaministerin medienwirksam für die Fahrt zum EU-Ministerrat in Luxemburg die Bahn, für die Rückfahrt stieg sie aber dann doch in den Jet. Damit übt die Ex-GLOBAL-2000-Managerin keine Vorbildfunktion aus. Ist es doch sie, die uns Sparmaßnahmen aufoktroyieren will und von Flugreisen abrät, wo es geht. Kritiker könnten sich fragen, ob es nötig ist, dass unsere Politiker kreuz und quer durch die Lande reisen, zumal sie in Österreich genug zu tun hätten und sich der Konferenzschaltung bedienen könnten. Aufgrund der Reisebeschränkungen durch die Pandemie war dies gang und gäbe. Diese zeit- und kostensparende Einrichtung dürfte unseren reisefreudigen Eliten inzwischen wohl wieder abhandengekommen sein.
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