Nach der russischen Invasion in der Ukraine reagierte die EU mit unzähligen Sanktionen, die nun teilweise auf uns zurückfallen. Man erhoffte sich eine rasche Änderung der russischen Politik und das Einlenken Putins, doch der Kreml ist nicht geneigt, den Krieg zu beenden und setzt seine Energieressourcen als strategische Waffen gegen Europa ein. So lange wir russisches Gas bekommen, finanzieren wir Putins Krieg. Zwei Denkfehler der EU haben die Europäer in Schwierigkeiten gebracht. Eine Abhängigkeit bei Gas und Öl spiele bei einem verlässlichen Handelspartner keine Rolle, und Sanktionen könnten die Landesverteidigung ersetzen. Dummheit der Extraklasse führte zu einer achtzigprozentigen Abhängigkeit Österreichs vom russischen Gas. Energieknappheit, hohe Teuerungsrate bei Lebensmitteln, Kraftstoff und Strom sind die Folgen davon. Aber die Teuerungen sind auch zum Teil selbst gemacht. Trotz aller Kritik an den Sanktionen, ein Zurücknehmen der Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt wäre ein großer Fehler. Überdies würde eine Uneinigkeit innerhalb der EU einem Weihnachtsgeschenk an Putin gleichkommen. Es entwickelt sich zunehmend ein Wirtschaftskrieg.
Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Sa, 10.9.2022
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