Ministerpräsident Draghi war zweifelsohne ein Hoffnungsträger des krisengeplagten Italien. Er wollte das Land modernisieren und musste letztendlich feststellen, dass das Parlament seine Reformen gar nicht möchte. Mit seinem Rücktritt steuert die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone nicht nur auf Neuwahlen im Herbst zu, sondern dem Land droht auch der Absturz in den Populismus. Laut aktueller Umfragen gibt es bei Neuwahlen große Siegchancen für ein Bündnis der Rechtsparteien Brüder Italiens, Lega und Forza Italia. Das muss der EU große Sorgenfalten bereiten, denn eine neue Regierungsbildung könnte durch ein rechtes Bündnis erfolgen, welches Kreml-Chef Putin unterstützt. Die derzeit beliebteste Politikerin in Italien nach Draghi ist nämlich ausgerechnet die Rechtspopulistin Giorgia Meloni. Dem Stiefelstaat stehen somit wohl turbulente politische Zeiten bevor.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am So, 24.7.2022
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.