Laut Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) betrug die Inflationsrate im März 2,4% gegenüber dem Vergleichsmonat 2021. Obwohl die Schweiz weder eigene Öl- noch Gasvorkommen hat und somit ebenfalls auf Importe angewiesen ist, fragt man sich, woran es liegt, dass dort die Teuerungsrate nicht einmal die Hälfte des Euroraums beträgt. Ein Schelm, der denkt, es könnte vielleicht am Euro und der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank liegen, welche damit die hoch verschuldeten Südländer über Wasser halten will und dafür unsere enorme Inflation ungeniert in Kauf nimmt, obwohl sie als Zielwert nur 2,5% ausgegeben hat. Aber anscheinend ist von einer wegen Korruption rechtskräftig verurteilten EZB-Präsidentin auch gar nichts anderes zu erwarten.
Hans Lungenschmid, Ternberg
Erschienen am Fr, 13.5.2022
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