Und sie reichen jetzt schon bis Vorarlberg, wo Landeshauptmann Wallner mit einer weiteren Korruptionsaffäre zu kämpfen hat. Die ÖVP reagiert so, wie es erwartbar war: Sie tritt die Flucht nach vorne an und sucht unter den Tausenden Chats auch solche, welche die Opposition in ein schlechtes Licht rücken könnten. Aber die meisten Chats sind wohl türkis eingefärbt, oder es steht Thomas Schmid drauf. Bei der ganzen Chatflut, die großteils alleine ihm zuzuordnen ist, stelle ich mir die Frage: Hat der Mann auch irgendwas gearbeitet? Oder hat sich seine Arbeit in Liebeserklärungen an seinen Kanzler erschöpft? Natürlich kann man als ÖVP-Wähler auch mit dem heutigen Wissen noch immer darauf verweisen, dass eben dort, wo viel Licht ist, auch viel Schatten sein kann. Diese aber werden jetzt immer länger und haben nun auch das Ländle erreicht. Dort endet Österreich, aber wo und wann enden türkise Machenschaften?
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