Herrn Kolba kann man zu seinem Leserbrief nur voll und ganz zustimmen. Als 2016 die großartige Steuerreform angepriesen wurde, war es von Anfang an klar: Der Österreicher jubelt nur über das, was man ihm vor die Nase hält. Nach Durchsicht meiner Lohnzettel der letzten Jahre ist es definitiv, kein Euro ist mehr geblieben, alles ist teurer geworden, und abschreiben kann man ohnedies nichts mehr. Mir wäre es nach wie vor lieber gewesen, wenn man alles beim Alten belassen hätte und jener vom Steuerausgleich profitiert, der Ausgaben hat und auch einen sauberen Steuerausgleich durchführt. Wem es zu minder ist, einen solchen durchzuführen, der soll es lassen, dem Staat gefällt’s. Ohnehin muss gelten: Arbeit muss belohnt werden, ohne Arbeit kein Lohn.
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