Wer den Bericht von Michael Jeannée über den kleinen Malteser, der mitten in Wien von einer ,,besoffenen Bestie“ totgetreten wurde, las, dem schnürte es wahrscheinlich vor ohnmächtiger Wut die Kehle zu. Folglich kann man nur hoffen, dass diese Kreatur in Menschengestalt schnellstens gefasst wird. Doch man braucht keine hellseherischen Fähigkeiten zu besitzen, um zu wissen, dass das Urteil, egal, wie es ausfällt, als zu milde geahndet wird, denn solange das Vieh als ,,Sache“ gehandelt wird, ändert sich kaum etwas in dieser Causa. Aber wen wundert dies, wenn weder unsere noch Politiker im Brüsseler ,,Gut Aiderbichl“ für ihre Mitgeschöpfe kein Erbarmen zeigen und nicht in der Lage sind, ein ordentliches Tierschutzgesetz zu schaffen. Aber dieser ,,Klientel“ ist Tierwohl nicht so wichtig wie Geld – auch wenn's stinkt.
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