Typisch österreichisch: „Es muss erst was geschehen, damit was geschieht.“ Das ist wohl auch die Maxime der Verteidigungsministerin Tanner, wenn sie sagt, dass für die rot-weiß-roten Militär-Ausbildner in Mali keine Gefahr bestünde, nachdem sogar die Franzosen und Kanadier das Land bereits fluchtartig verlassen haben, weil sie sich dort nicht mehr sicher fühlen. Was die Militär-Ausbildung in solchen Ländern bringt, wissen wir spätestens seit dem Afghanistan-Debakel, wo die Amerikaner und Deutschen zwanzig Jahre lang das Militär ausgebildet haben und nach deren Abzug es nur fünf Stunden gedauert hat, bis die Taliban kampflos das Land übernehmen konnten! Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was passiert, wenn auch nur einer der österreichischen Soldaten dort zu Schaden kommt. Da möchte ich nicht in der Haut der Frau Ministerin stecken!
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