Tagtäglich hören wir gegenwärtig von der großen Kriegsgefahr in der Ukraine. Der Aggressor ist natürlich wie immer Russland mit Wladimir Putin, der westliche Raketen an der russischen Grenze nicht akzeptieren will und kann. Der gutgläubige EU-Bürger hängt an den Lippen eines offensichtlich altersbedingt nicht mehr ganz fitten US-Präsidenten, dem das Säbelrasseln aber offensichtlich doch noch Spaß macht. Die EU steht natürlich wieder einmal bedingungslos an der Seite der mehrere tausend Kilometer entfernten USA, die den Europäern vorschreiben will, wo sie ihr Erdgas kaufen bzw. ob sie die Pipeline Nord Stream 2 in Betrieb nehmen dürfen. Die Folge sind explodierende Energiepreise, die die europäische Bevölkerung zu tragen hat. Wir sehen eine nahezu lächerlich wirkende Außenministerin der größten Wirtschaftsmacht der Europäischen Union an der Grenze zwischen Russland und der Ukraine und einen etwas hilflos wirkenden deutschen Kanzler, der am meterlangen Tisch in Moskau publikumswirksam mit dem Kremlchef konferiert. Wer glaubt wirklich, dass eine militärisch schwache EU, die seit 2015 nicht einmal ihre eigenen Grenzen sichern kann, Einfluss auf die Großen dieser Welt nehmen kann? Wer glaubt wirklich den USA, die erst vor ein paar Jahren, basierend auf einer Lüge, im Irak Tausende Tote und einen verwüsteten Staat hinterlassen haben? Und für alle, die gebetsmühlenartig immer wieder die Annexion der Krim durch Russland ins Treffen führen. Die Krim ist, als Teil der ehemaligen Sowjetunion, für Russland strategisch unverzichtbar so wie für die USA beispielsweise Hawaii, das vor nicht allzu langer Zeit durch Annexion zum 50. Bundesstaat der USA gemacht wurde, einfach so.
Alexander Neumann, Grünbach am Schneeberg
Erschienen am Fr, 18.2.2022
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