Wenn Ex-Papst Benedikt XVI. persönlichen „Schmerz über die Vergehen und Fehlerin seiner Amtszeit“ zum Ausdruck bringt, so klingt das keineswegs nach einer Entschuldigung dafür, dass er als Oberhirte pädophile Priester weiter in Pfarren agieren ließ. Auch ich als Gläubiger empfinde „Schmerz über den derzeitigen Zustand meiner katholischen Kirche“ und kann von außen nichts ändern. Der Moraltheologe Ratzinger jedoch hätte als Bischof und als Papst alle Macht gehabt, die Ursachen für das derzeitige Desaster der katholischen Kirche zu beheben, und zwar durch die Gleichstellung der Frauen und die Abschaffung des Pflichtzölibats sowie einer verstärkten Hinwendung zum Kern der christlichen Botschaft. Eine Entschuldigung für sein persönliches Versagen steht noch immer aus!
Dr. Otto Wanker, Deutschlandsberg
Erschienen am Fr, 18.2.2022
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