Man traute seinen Ohren nicht, als man kürzlich aus dem Munde des ÖVP-Abgeordneten Karlheinz Kopf den Wunsch vernahm, mehr ausländische Fachkräfte für die Wirtschaft zu erhalten. Die Betonung lag dabei auf erforderlich. Unweigerlich wird man dabei an die Nacht-und-Nebel-Aktionen von Abschiebungen junger, arbeitswilliger, bereits in einem Beruf stehenden Menschen bzw. Fachkräften erinnert. Diesbezüglich kann das Argument von verschiedenen Zuständigkeitsbereichen nicht aufgezeigt werden. Wenn sich das Hauptaugenmerk auf das zu geringe Personal richtet, wäre die Politik gut beraten, bei unnötigen Abschiebungen, zur Abwendung dieses Dilemmas, Änderungen im Asylverfahren vorzunehmen.
Heinz Pruner, Salzburg
Erschienen am Do, 17.2.2022
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