Die Debatte über einen Selbstbehalt für ungeimpfte Corona-Patienten in Krankenhäusern nimmt nun Fahrt auf, ohne dass die Mehrheit überhaupt versteht, wie das österreichische Gesundheitssystem funktioniert. Es folgt nämlich den Prinzipien von Solidarität und Selbstverwaltung und wird einkommensabhängig über Versicherungsbeiträge finanziert. Die Forderung einer Kostenbeteiligung für Ungeimpfte hätte unweigerlich weitere Debatten zur Folge, da ja dann auch Raucher, übermäßige Alkohol-Konsumenten, Übergewichtige, Freizeitsportler und Menschen, die sich zu wenig bewegen, zur Kassa gebeten werden können, da fast alle Tätigkeiten und Laster, die unser Leben so mit sich bringt, in irgendeiner Weise unseren Körper schädigen und zu einem Spitalsaufenthalt führen können. Auch Menschen mit einem höheren Einkommen könnten infrage stellen, warum sie mehr in das Gesundheitssystem einbezahlen müssen als Niedrigverdiener, ohne dadurch einen Mehrwert zu erhalten.
Günter Leimer, Wien
Erschienen am Di, 14.9.2021
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