Der Kabuler Flughafen wird derzeit von US-Truppen militärisch gehalten, um möglichst vielen Afghanen die Flucht vor den Taliban zu ermöglichen. Wenn man genauer betrachtet, wer da Flugzeuge schickt, um zu retten, stellt man klar fest, dass es überwiegend westliche Staaten sind, die fliehenden Afghanen einen neuen Lebensstart ermöglichen. Aber wo bitte bleibt die Solidarität der rund 1,6 Milliarden Muslime dieser Welt? Gebietet es nicht die gebotene Barmherzigkeit, allen Glaubensschwestern und -brüdern sofort Schutz und Versorgung in islamischen Staaten anzubieten? Sieht man eigentlich große Flugzeuge aus Saudi- Arabien, Indonesien oder den Golfstaaten in Kabul? Nein. Wann immer auf unserer Welt von Pflicht und Verantwortung gesprochen wird, ist offenbar einzig und allein der Westen gemeint. Dass jedoch eine extrem rigide und menschenfeindliche Auslegung des Islams ursächlich für die Probleme in Afghanistan verantwortlich zeichnet, wird in der islamischen Welt geflissentlich negiert. Keine Verantwortung – keine Hilfe. So einfach ist das.
Martin Krämer, per E-Mail
Erschienen am Di, 24.8.2021
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