Verteidigungsministerin Klaudia Tanner von der ÖVP hat nun für das Österreichische Bundesheer 30 Elektroautos der Marke VW, Modell ID.3 mit Heckantrieb, angeschafft. Als österreichischer arbeitender Steuerzahler frage ich mich schon, wo denn das Einsatzgebiet für diese Fahrzeuge sein soll? Auslandseinsätze in friedensmissionarischer Hinsicht können ausgeschlossen werden, da man vor Ort sicher nicht mit einer „mutmaßlichen“ umweltfreundlichen Infrastruktur rechnen kann, nachdem die USA alles niedergebombt haben und stets die Länder der EU die Folgen zu tragen haben. Davon abgesehen, kommen sie reichweitenmäßig mit dieser „Elektro-Brotdose“ nicht einmal von Wien nach Bregenz, ohne zwischendurch bei einer Ladestation, falls es sie gibt, den Akku wieder aufzuladen. Und bitte nicht vergessen, dass laut Hersteller eine Ladung 45 Minuten dauert und dann der Akku nur mit 80% aufgeladen ist. Sprich, ein Notfall und Einsatz mit diesen Elektroautos kann, auch hier in Österreich, ausgeschlossen werden. Na ja, und jetzt fehlt nur noch, dem linken geistigen Verfall geschuldet, die Uniformen in Regenbogenfarben zu gestalten und die Soldaten anstatt mit einem Maschinengewehr mit einem Föhn auszurüsten und einen roten Teppich mitzuführen, um jeden Flüchtling von der Balkanroute, der illegal eingereist ist, willkommen zu heißen! Habt Acht!
Stefan Scharl, Klosterneuburg
Erschienen am Mi, 18.8.2021
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