Schön langsam scheinen die Waldbrände auf der Peloponnes und auf Euböa unter Kontrolle zu sein. Auch ausländische Feuerwehrleute haben mitgeholfen und dabei ihr Leben riskiert. Viele Haustiere sind qualvoll verbrannt, viele Bewohner haben einfach alles verloren. Vor fast 40 Jahren habe ich in meinen Griechenlandurlauben Bilderwitze gesammelt, die einer bestimmten Zigarettenmarke beigepackt waren. Auf einem der bemerkenswertesten ist ein Waldbrand zu sehen, den die Bewohner mit „Tzimento“ (Beton) löschen. Seit damals ist es also ein offenes Geheimnis, warum hier Brände „zufällig entstehen“. Solange die Regierung nicht per Gesetz 100 Jahre Bauverbot auf abgebrannten Flächen verhängt, wird diese Art der „Umwidmung in Bauland“ weiter praktiziert werden – der Klimawandel ist hier ausnahmsweise nicht schuld.
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