Früher einmal, da nannte man sie Protestsänger. Bewaffnet mit Gitarre und Stimme tingelten sie durch den amerikanischen Kontinent und sangen für Love and Peace. Und machten Stimmung gegen den Vietnamkrieg. Manche von ihnen gaben es freilich etwas härter und stellten ihre Aktivitäten unter das Motto „Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll“. Im Jahre 1969 trafen sich viele von ihnen zum gemeinsamen Musizieren in einem bis dahin unbekannten Ort namens Woodstock. Der Rest ist Musikgeschichte. Einer von ihnen, vor allem einer, der es überlebt hat, feierte dieser Tage seinen 80er. Bob Dylan ist durch die Jahrzehnte hindurch immer musikalisch präsent geblieben. Als Singer-Songwriter hat er mit seiner näselnden Stimme und den Pop-Balladen ohne Übertreibung Musikgeschichte geschrieben. Titel wie „Knockin’ on Heaven’s Door“ oder „Lilly of the West“ haben nichts von ihrer Beliebtheit eingebüßt; manche wurden auch von anderen Gruppen und Interpreten erfolgreich gecovert. Dass Bob Dylan für seine Liedertexte vor einigen Jahren der Literaturnobelpreis verliehen wurde, darf als Einzigartigkeit bezeichnet werden. Die Gefahr der Überheblichkeit wird bei ihm nie bestehen. Dafür ist er zu öffentlichkeitskarg und auch ein wenig so etwas, was man bei uns einen Grantler nennen würde. Aber er hat mit seinen Songs ganze Generationen berührt, und es bleibt zu hoffen und wünschen, dass auch zukünftig von ihm zu hören sein wird.
Andreas Stemberger, St. Veit
Erschienen am Mi, 26.5.2021
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