Das freie Wort

Dramatische Entwicklung

Es gibt wohl wenige Ereignisse, die uns so berühren wie die nun dramatischen Entwicklungen im Nahen Osten. Einerseits ist das vor allem – historisch bedingt – auf die grausamen Verbrechen der Nationalsozialisten und das besondere Verhältnis von Österreich zu Israel zurückzuführen. Andererseits sind es die leider scheinbar unüberwindbaren Gegensätze, welche der Kampf um das einstige Palästina zu einer politischen Tragödie machen. Zwei Völker bestehen auf das gleiche Stück Land, und ein tragfähiger Konsens ist auch nach Jahrzehnten nicht erkennbar. Der Nahe Osten gleicht vielmehr einem Pulverfass. Umso wichtiger ist es, dass die internationale Staatengemeinschaft mäßigend auf die Konfliktparteien einwirkt. Gewalt führt nämlich nur dazu, dass noch mehr Hass gesät wird und sich die Lage weiter verschärft. Der Konflikt kann aber nicht militärisch, sondern nur mittels Dialog gelöst werden. Wer die leidvolle Geschichte des Nahen Ostens kennt, weiß, dass Frieden das höchste Gut ist.

Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Sa, 15.5.2021

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