Das freie Wort

„Die Retter der Welt“

Ein großes Hoch und Hurra Herrn Zwickl für seinen Brief zum Weltklima (und Ihnen für die Veröffentlichung)! Herr Zwickl nennt die wahren Ursachen für die weltweiten Probleme mit schonungsloser Offenheit und Mut beim Namen. Wahrscheinlich sehr zum Missfallen der vielen Gutmenschen, die diese gerne aus falsch verstandener Solidarität unter den Teppich kehren. Aus sogenannten kulturellen und oft auch religiösen Gründen leben die Menschen der Dritten Welt gedankenlos in den Tag hinein, ohne sich über die Konsequenzen ihres Handelns den Kopf zu zerbrechen. Die Kolonisation als Sündenbock zu brandmarken zieht nicht mehr, da alle Länder seit 50 bis 100 Jahren selbstständig sind. Afrika ist reich an Bodenschätzen und Landwirtschaft (sonst hätte die „Ausbeutung“ ja keinen Sinn gemacht), und es ist noch genug übrig geblieben. Indien ist uns angeblich im Computerwesen und anderen Intelligenz-Berufen überlegen. Das erwirtschaftete Geld könnte leicht in Aufklärung und Schulbildung der Bevölkerung investiert werden. Die Länder schicken ihre Eliten nach Europa zum Studieren, wenden das gewonnene Wissen aber zu Hause nicht an, außer zur Korruption. Ohne Eindämmen der Bevölkerungsexplosion sind alle Bemühungen in Europa nur ein Tropfen auf einen heißen Stein. Aber wenn man das fordert, ist man ein „Rassist“.

Edda Ursula Schmeja, Seefeld-Kadolz

Erschienen am Mo, 10.5.2021

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