Wieder einmal ist fast zeitgleich in in- und ausländischen Medien eine fast auch wortgleiche Meldung zu lesen. Es geht da um den ungeklärten Verbleib von mehr als 18.000 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und Migranten bzw. von geflüchteten Kindern und Jugendlichen europaweit im Zeitraum von 2018 bis 2020. Diese Kinder, Jugendlichen und Minderjährigen sind aus staatlich geführten Institutionen verschwunden. Möglich oder wahrscheinlich ist, dass die meisten dieser Vermissten aus allen möglichen europäischen Ländern einfach nach Deutschland weitergezogen sind (und dort einen weiteren Asylantrag gestellt haben, da sie ja kaum als „U- Boot“ untergetaucht sind). Möglich auch, dass ein Teil von ihnen volljährig wurde; es müsste aber trotzdem bekannt sein, wo sich diese Menschen aufhalten. Anscheinend hapert es da am Datenaustausch zwischen einzelnen Staaten. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene bzw. mehrere Identitäten benutzt werden. Es dürfte aber trotzdem nicht sein, dass Länder wie z. B. Griechenland, Italien oder Moldawien unvollständige Daten haben. Der Großteil der über 18.000 Vermissten ist wieder aufgetaucht, aber trotz aller Probleme mit Daten werden in Deutschland 724 Minderjährige „weiterhin vermisst“, und in Österreich sollen es 207 sein. Und das ist ein Skandal. Dann wie kann es sein, dass Hunderte oder doch Tausende „einfach so“ aus der Obhut des Staates verschwinden können? Dieses Problem ist ja nicht neu, und es zeigt, dass die Staaten nichts dazugelernt haben. Man konnte nämlich Anfang Februar 2016 auch schon lesen: „10.000 Flüchtlingskinder sind verschwunden.“ Und mehrmals gab es Gerüchte über „unantastbare“ Pädophilenkreise in Europa.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am Do, 22.4.2021
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