Der US-Autobauer Tesla will bei Berlin eine Megafabrik errichten und E-Autos bauen. 90 Hektar Wald sind bereits gerodet, weitere 83 Hektar sollen noch vernichtet werden. Ein Gericht verhängte jetzt einen Fäll-Stopp, doch verhindern wird man dieses Werk nicht mehr können. „Umweltfreundliche“ E-Autos stoßen zwar keine Schadstoffe aus, doch für ihre Riesenbatterien brauchen sie Lithium. Dieser Rohstoff wird meist in Südamerika abgebaut, und es werden leider auch Chemikalien eingesetzt. Ganze Landstriche wurden schon verwüstet, immer wieder verenden Lamas und andere Wildtiere. Bald will man auch in Portugal Lithium gewinnen, koste es, was es wolle. Noch grasen friedlich die Kühe auf den grünen Hügeln, doch demnächst werden die Baumaschinen anrollen und diese Idylle in eine Mondlandschaft verwandeln. Und wie ist das eigentlich mit den Millionen Altbatterien, ist man etwa gar schon auf der Suche nach einem Endlager?
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