Innenminister Nehammer hatte wieder einen großen Auftritt. Nicht als Bestandteil des „Corona-Quartetts“, sondern als Beschützer Österreichs am Grenzübergang Spielfeld, also an der slowenischen Grenze. Mit österreichischen Einsatzkräften und dem slowenischen Innenminister als Ehrengast wurde gezeigt, wie man mit Drohnen illegale Migranten aufspüren kann. Das Ganze ist allerdings mehr als PR- Gag zu sehen, und das „Für-dumm-Verkaufen“ der Bevölkerung ist zwar schon lange unerträglich, aber es gibt immer wieder neue Varianten. Denn: Was bewirkt es, wenn Illegale auf österreichischem Territorium mit einer Drohne aufgespürt werden? Vermutlich gar nichts. Denn, Herr Innenminister: Können Sie garantieren, dass alle aufgespürten Illegalen nach Slowenien zurückgeschickt werden können und dass die nie mehr versuchen, nach Österreich zu gelangen? Ich weiß, das können Sie nicht. Also ist die Drohnen-Aktion nichts wert. Die aufgespürten Illegalen stellen einen Asylantrag, und das war’s. Dann gehören sie uns samt nachkommender Großfamilie. Diese Drohnengeschichte ist genau so eine Kopfschüttel-Aktion wie die Geschichte über die Studie zu Österreich als Zielland für Migration. Die kann man sich auch sparen, denn Österreich wird Zielland für Migranten bleiben, solange die Rundum- Versorgung auf jetzigem hohem Niveau bleibt. Oder anders gesagt: Weniger Geld bedeutet weniger Interesse, nach Österreich zu kommen.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am Sa, 17.10.2020
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