Sehr geehrter Herr Bürgermeister, Sie vergleichen immer die Flüchtlingskinder von Griechenland mit den österreichischen Kindern der Nachkriegszeit, welche in der Schweiz und anderen Ländern „aufgepapperlt“ wurden. Nun, mein Vater, Jahrgang 1939, war eines dieser mangelernährten Kinder und wurde in die Schweiz geschickt. Dies geschah auf eine bestimmte Zeit. Bei meinem Vater waren es 12 Monate, danach wurde er wieder nach Hause geschickt. Nun zu Ihrem Vergleich. Erstens war die Aufnahme von Kindern damals zeitlich beschränkt. Zweitens wurde die Betreuung der Kinder von Schweizer Familien übernommen, und zwar ohne staatliche Unterstützung, auf freiwilliger Basis. Drittens: Auch diesen Kindern wurde keine Zukunft oder eine Perspektive gegeben. Im Gegenteil, sie wurden – wie im Falle meines Vaters – ins zerbombte und von den Russen besetzte Wien zurückgeschickt. Bitte, Herr Bürgermeister, vergleichen Sie keine Bananen mit Äpfeln.
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