Wir erinnern uns, wie 2006 Jörg Haider in indonesischer Landestracht und umringt von einer fröhlichen Kinderschar das Kärnten-Dorf – Kampung Carinthia – in Banda Aceh eröffnet hat. Mehr als 1,2 Mio. Euro machten Spender und Steuerzahler locker, damit Haider in der Militärdiktatur Indonesien eine zweisprachige Ortstafel aufstellen konnte. In einem Land, das dank amerikanischer Umweltignoranten finanzielle Hilfe wohl am wenigsten nötig gehabt hätte. Wohl aber Nachhilfe in Menschenrechtsfragen, Demokratiepolitik und Umweltschutz. Bei Haiders Wohltätigkeitsveranstaltung herrschte in Indonesien ein General mit blutbefleckten Händen, der das Geld seiner Bürger lieber in die Militärmacht investierte, statt den Tsunami-Opfern schnell und wirksam zu helfen. Heute herrscht in der „unvollständigen Demokratie“ noch immer teilweise die Scharia, und im Global Militarization Index rangiert Indonesien noch vor China. Im Demokratieindex liegt Indonesien, was die politische Kultur anbelangt, allerdings noch deutlich hinter Tadschikistan. Dieses Land, das 2006 seinen Kindern kein Dach über dem Kopf finanzieren konnte, will jetzt unsere Eurofighter in Bausch und Bogen aufkaufen. Damals wie heute gilt in diesem Land zuerst das Militär. Und für unsere politische Elite heißt das, wenn es um Propaganda oder Geld geht, machen wir auch mit dem Teufel Geschäfte.
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