In einem norditalienischen Museum wurden einer Gipsstatue, eine Schwester Napoleons darstellend, zwei Zehen abgebrochen. Mamma mia! Die Region Venetien ist ungezügeltem Zorn verfallen, italienische Behörden toben, ein Senator und gleichzeitiger Kunstkritiker ist empört! Nun konnte die tagelange Jagd auf den Kunstfrevler beendet werden – ein Oberösterreicher, der sich in Unachtsamkeit auf den Fuß der Dame in Gips gesetzt hatte, hat sich den Behörden gestellt. Das wird teuer, armer Italien-Urlauber! Es werden die besten Künstler Italiens zu Werke gehen, um die zwei Gipszehen zu erneuern. Dabei wird es keine Rolle spielen, dass der „Zehenbrecher“ als österreichischer Steuerzahler ungefragt sein Scherflein zur Rückzahlung der Corona-Wiederaufbau-Geschenke der EU, auch an Italien, beitragen muss. Durch diese Katastrophe mit den Zehen kann man doch glatt die großen Coronavirus-Probleme im Lande mit 250.000 Infizierten und 35.000 Toten vergessen!
Barbara Moser, Innsbruck
Erschienen am Do, 13.8.2020
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