Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Leider erleben wir im Moment eine der erschreckendsten Auswirkungen des globalen Massentourismus. Krisen wie diese erfordern ein Umdenken. Nicht das schnelle Geld mit volatilen Märkten, sondern nachhaltiger Tourismus für stabile Gästeschichten muss wieder im Vordergrund stehen. Eine Rückbesinnung auf traditionelle europäische Kernmärkte, die dem Tourismusland Österreich schon immer gute Umsatzzahlen bescherten, sollte rasch erfolgen. Wir sollten die derzeitige schwere Krise als Warnsignal und zugleich als Chance sehen, um unseren schon viel zu stark globalisierten Tourismus wieder halbwegs ins Lot zu bringen. Eine Rückbesinnung auf heimische europäische Gästeschichten mit gleichzeitig höherem Stammgästepotenzial ist nicht nur ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz, sondern macht auch unabhängig von exotischen instabilen Märkten. Die Devise lautet: alte Märkte mit frischen Ideen. Es gilt heute, neue Nischen zu besetzen und klimabewusste Angebote zu entwickeln. Qualität statt Quantität – Tourismus neu denken. Jetzt!
Mag. Iris Haiderer, Vöcklabruck
Erschienen am Do, 12.3.2020
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