Die EU-Kommission plant ganz offen ein generelles Bargeldverbot, und das Europa-Parlament zieht mit. Demnach soll das Bargeld in den nächsten Jahren komplett abgeschafft werden. Begonnen wurde mit dem 500-Euro-Schein, es folgen demnächst die 1- und 2-Cent-Münzen! Das Verbot wird begründet mit Einsparungen bei der Produktion, mit der Geldwäsche und der zunehmenden Kriminalität. Die Finanzminister der EU-Mitgliedsstaaten begrüßen (angeblich) diese neue Regelung. Der Stichtag für das Bargeldverbot ist noch nicht festgesetzt. Danach soll es laut EU keine Möglichkeit mehr geben, bar zu zahlen. Einzelhandel und Dienstleister würden sich ab diesem Zeitpunkt strafbar machen, wenn sie Münzen und Scheine annehmen. Der Vorstoß kam offenbar von der Bankenlobby. Die Finanzindustrie beklagt nämlich schon seit Langem, dass die Bereitstellung von Bargeld mit erheblichen Kosten verbunden sei. Nun, dazu habe ich mir meine Gedanken gemacht, denn nur „Bares ist Wahres“: Wer die Übersicht über meine monatliche Kreditkarten- oder Bankomatzahlungen hat, hat die totale Kontrolle über meine Existenz. Er weiß, was ich esse, trinke, also wie mein Konsumverhalten ist, was meine Vorlieben und Abneigungen sind, ob ich Benzin, Diesel oder Strom tanke, wie viel Strom ich im Haushalt verbrauche, welche Wirtshäuser ich besuche, wo ich mich aktuell aufhalte und vieles mehr. Ich verstehe nur nicht, warum das alles so viele Leute nicht begreifen oder begreifen wollen und aus Bequemlichkeit (?) schon jetzt auf Bargeld verzichten. Den Banken und ihren Handlangern geht es überhaupt nicht um Terrorismusbekämpfung oder das Erschweren von Geldwäsche. Es geht ihnen schlicht und einfach um Kontrolle und Überwachung! Bald wird man dann das elektronische Geld „Smartgeld“ nennen, analog zu den Überwachungsinstrumenten, wie „Smartmeter“, „Smartphone“ usw. Die EU-Kommission strotzt nur so vor Naivität, Dummheit sowie Arroganz, und genauso regiert die Union ihre Bürger, sei es bei der Unfähigkeit der Grenzverteidigung, sei es die Einschränkung der Meinungsfreiheit oder sei es diesmal unsere Enteignung. Einer verfehlten Finanzpolitik, einer wahnsinnigen Einwanderungspolitik, einer eiertänzerischen Energiepolitik folgt nun in der EU entgegen allen Verträgen und Versprechen die Sozialunion. Zuerst öffnet man die Grenzen für alle möglichen „Leute“, und dann möchte man das Bargeld verbieten, damit diese „Eindringlinge“ keine Geldwäsche betreiben können oder gar als Terroristen abkassieren? All die Ungereimtheiten konnte man bislang unter „Verschwörungstheorien“ einordnen. Doch nun muss man wegen der Hartnäckigkeit, mit der man den Bargeldgebrauch immer weiter einschränken möchte, die Meinung korrigieren – diese Leute meinen es verdammt ernst, wir werden „gläsern“ sowie heimlich still und leise „beraubt“! Wir sollten dezidiert verlangen, dass die Parteien klar Position beziehen. Beteuerungen unserer Politiker sollten wir mit Vorsicht genießen. Es hat schon einmal geheißen: Der Schilling bleibt, das anonyme Sparbuch bleibt und was ist daraus geworden? Die „Bargeldabschaffer“ müssen spätestens bei kommenden Wahlen abgewählt werden, allen voran jene, die sich als glühende Europäer bezeichnen und ohne nachzudenken jeden Unfug aus Brüssel blind übernehmen!
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