Etwa zwanzig Jahre nach der in Österreich unter Kanzler Schüssel eingeführten und kläglich gescheiterten Zusatzpension wird dieses Thema wieder aufgerührt. Zwanzig Jahre sind eine lange Zeit. Die Erfahrungen aus der ersten Umsetzung sind anscheinend vergessen. Pensionen, die keine staatliche Garantie zur Auszahlung haben, sind nur geeignet, jene zu versorgen, die die Verwaltung eingezahlter Gelder übernehmen. Jeder Mensch, der Gelder veranlagt, möchte auf Zeit gesehen zumindest die jährliche Inflation zusätzlich zum eigenen eingezahlten Geld abgesichert wissen. Wie soll das im Hinblick auf die Zinspolitik der europäischen Zentralbank mit Zinssätzen von null Prozent gelingen? Vergesst alle derartigen Ideen, sie dienen nur der Abzocke gutgläubiger Menschen, die diese Gelder veranlagen sollen!
Reg.-Rat Peter Ripper, Graz
Erschienen am Mo, 27.1.2020
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