Hollywoodstar und mehrfacher Oscar-Kandidat Joaquin Phoenix wurde anlässlich einer Klimademonstration in Washington wegen einer „staatsfeindlichen“ Rede verhaftet. Weit übers Ziel geschossen und drastisch übertrieben, auch wenn es rechtlich möglicherweise gedeckt ist. Hierzulande laufen die Dinge völlig anders, denn mutmaßliche und auch gefährliche Täter, die etwa wegen Gesetzesübertretungen wie illegaler Waffenbesitz, Körperverletzung, tätliche Angriffe auf Polizisten, Vergewaltigung, schwerer Alkoholismus am Steuer etc. belangt sind, werden fast ausschließlich „auf freiem Fuß angezeigt“ und haben meist genügend Zeit, vor Prozessbeginn zu verschwinden. Ebenso lächerlich wie die Verhaftung von Mr. Phoenix, aber im Gegensatz dazu brandgefährlich für die Bevölkerung.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Do, 16.1.2020
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