Auch wenn sich Gold speziell in ökonomisch schwierigen Zeiten als sichere und krisenfeste Wertanlage erwiesen hat und Rücklagen von Parteien a priori nichts Verwerfliches sind, birgt der von den Ibiza-Ermittlern gefundene Goldschatz, deren Eigentümer die Wiener FPÖ ist, in einer Osttiroler Pension gewaltigen Sprengstoff. Da es bereits im Ibiza-Video vonseiten des ehemaligen FPÖ-Parteichefs Überlegungen gab, Parteifinanzen am Rechnungshof und damit auch an der Öffentlichkeit vorbeizuschleusen, schwingt nun ein übler Beigeschmack mit und macht diese Goldbarren äußerst brisant. Hinzu kommt, dass bei Gold Transaktionen nur schwer nachzuvollziehen sind, weil sie im Unterschied zu Banktransaktionen nirgends aufscheinen. Die Wiener FPÖ hat jedenfalls ausreichend Erklärungsbedarf.
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