Der Rücktritt von Thomas Drozda als Bundesgeschäftsführer ist aufgrund des Wahldebakels der Sozialdemokratie ein logischer Schritt, aber dass die SPÖ den ebenso wenig erfolgreichen Wahlkampfmanager Christian Deutsch als neuen Bundesgeschäftsführer präsentiert hat, ist alles andere als ein Zeichen der Erneuerung. Dass selbst die Vertreter der roten Jugendorganisationen nicht für Herrn Deutsch votierten und die Sitzung des Parteivorstandes verließen, zeigt deutlich, in welch schwieriger Lage sich Rendi-Wagner und ihre Genossen derzeit befinden. Droht gar eine Zerreißprobe?
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Mi, 2.10.2019
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