Wenn man einen gut arbeitenden und beliebten Bundeskanzler (siehe Wahlergebnis) durch einen unbegründeten Misstrauensantrag zu Fall bringt, dann wird man von der Bevölkerung zu Recht abgestraft. Bei Peter Pilz kommt noch dazu, dass er vor allem eines kann: andere Politiker aufs Schändlichste anzupatzen – in der Hoffnung: Irgendwas wird schon hängen bleiben. Einen großen Teil dieses großartigen Wahlerfolges hat die SPÖ sicher ihrer giftspritzenden Vorsitzenden zu verdanken. Hätte die FPÖ nicht die Dummheit begangen und Kurz zu Fall gebracht, dann wäre eventuell eine weitere türkis-blaue Koalition eine Möglichkeit gewesen.
Reinfried Haselsberger, Bad Hofgastein
Erschienen am Di, 1.10.2019
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