Weltweit wird gefeiert, dass beim Earth Strike in 3186 Städten in 170 Ländern Demonstrationen, auch mit Beteiligung von Umwelt-NGOs stattfinden, die durch Stillstand und Ausweichrouten von Millionen Kraftfahrzeugen extreme Emissionen verursachen. Jeder kann unter www.oevk.at in der Publikation „Erhöhung der Schadstoffemissionen als Folge von Straßensperren“ des ÖVK Vereines für Kraftfahrzeugtechnik nachlesen, dass jede Demonstration, ob durch Fridays for future oder Spaß-Demo mit einer Sperre der Ringstraße und einer daraus resultierenden Erhöhung des Verkehrsaufkommens nicht von Emissionen der Fahrzeuge befreit, sondern zu einer vielfach größeren Umweltbelastung führt. Alle Maßnahmen zur Klimarettung im Kleinstaat Österreich sind immens wichtig, dürfen jedoch unsere Wettbewerbsfähigkeit und unseren Selbstversorgungsgrad nicht gefährden. Solange es Greta Thunberg und ihrer Bewegung nicht gelingt, die USA, China, Indien und Brasilien zur Einsicht zu bringen, steuert diese Welt – auch durch Überbevölkerung – auf ein Klimafiasko zu.
Dr. Rudolf Gürtler, em. Rechtsanwalt, Wien
Erschienen am Mo, 30.9.2019
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