Unglück im slowenischen Bovec: Ein 56-jähriger Steirer sprang am Sonntagvormittag in die Soča. Wenig später trieb er leblos im Fluss. Trotz sofortiger Reanimationsversuche kam jede Hilfe zu spät.
Was als Badeausflug begann, endete mit einer Tragödie: Gegen 11 Uhr sprang der 56-jährige Österreicher in Bovec in die Soča. Nach ersten Angaben schwamm der Steirer zunächst noch kurze Zeit.
Schwimmer zogen Mann aus dem Wasser
Dann bemerkten andere Badegäste, dass der Mann plötzlich regungslos mit dem Kopf unter Wasser trieb. Die Schwimmer reagierten sofort, zogen den 56-Jährigen aus dem Fluss und setzten gemeinsam mit den alarmierten Einsatzkräften alles daran, sein Leben zu retten.
Feuerwehrleute aus Bovec und Rettungskräfte aus Tolmin führten die Reanimation fort. Doch alle Versuche blieben erfolglos. Der Steirer starb noch an der Unfallstelle.
Die Polizei von Nova Gorica bestätigte laut „Kleine Zeitung“, dass es sich bei dem Todesopfer um einen 56-jährigen österreichischen Staatsbürger aus der Steiermark handelt.
Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Nach bisherigem Ermittlungsstand gehen die Behörden von einem Unfall aus. Fremdverschulden wird ausgeschlossen. Um die genaue Todesursache zu klären, wurde dennoch eine Obduktion angeordnet.
Die Soča gilt mit ihrem türkisfarbenen Wasser als beliebtes Ziel für Badegäste und Urlauber.
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