Bereits vor vier Jahren wurde an diesen Schulen ein AK-Vergleich durchgeführt: Seit damals seien die Preise "im erwartbaren Ausmaß der Inflationsrate gestiegen", so AK-Pressesprecher Rudolf Willgruber.Bei der aktuellen Erhebung wurden nur wenige Preisausreißer festgestellt, zumal vier der neun geprüften Büfetts vom gleichen Pächter betrieben werden.
Preisaufschläge im Büffet
Nach wie vor gebe es aber "g'schmackige Aufschläge" gegenüber den Produktpreisen im Supermarkt, so AK-Preisexpertin Daniela Premitzer. Ein regelmäßiges "Menü" aus Kornspitz gefüllt, Eistee und Nusskrone summiert sich auf 78 Euro im Monat, wenn man mit zwanzig Schultagen pro Monat rechnet.
"Schulmenü" kommt teuer
Für eine Käsesemmel plus Mineral "Emotion" und einem Apfel sind mindestens 50 Euro monatlich zu veranschlagen. Laut Willgruber sei eine Wurstsemmel um 6,67 Prozent teurer geworden, eine Nusskrone um 7,69 Prozent. Süßigkeiten wie "Ballisto" gar um 20 Prozent. Premitzer: "Schokoriegel und kalorienreiche Snacks kommen mit Preisen von 80 Cent aufwärts deutlich teurer als der Griff zum gesunden Obst. Den steirischen Apfel gibt es ab 25 Cent an den Büfetts."
Gesunde Jause für Kinder
Laut der AK-Expertin zahle es sich für Eltern aus, ihren Kindern eine Vormittagsjause von zu Hause mitzugeben, da ein Schüler im Schnitt drei Euro ausgebe. Auch hätten die Erziehungsberechtigten dann Einfluss auf das Essen ihres Nachwuchses. "So kann aus ernährungspolitischer Sicht gewährleistet werden, dass sich Kinder nicht nur mit Kalorienbomben durch den Schulalltag schlagen", meinte Premitzer.
Symbolbild










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