Pleite abgewendet

Wiener Gebietskrankenkasse ist vorerst gerettet

Österreich
18.01.2008 12:00
Bei der Wiener Gebietskrankenkasse ist eine drohende Insolvenz vorerst abgewendet worden. Der Hauptverband stundet der Kasse bis längstens Ende September des kommenden Jahres 33 Millionen Euro. Konkret geht es dabei um einen Teil der Zahlungen, den die Krankenkasse an die Spitäler zu leisten hat. Damit sei der „allergrößte Notfall“ abgewendet, bestätigte WGKK-Pressesprecher Jan Pazourek. Von einer Entspannung oder Konsolidierung könne aber keine Rede sein.

Die Zahlungen aller Kassen an die Spitäler werden zunächst beim Hauptverband der Sozialversicherungsträger gesammelt, dieser leitet die Gelder dann an die Landesfonds weiter.

Im Jänner muss die WGKK eine Teilzahlung in der Höhe von rund 90 Millionen Euro leisten. Ein Teil davon - eben jene 33 Millionen Euro - stundet der Hauptverband, den Rest kann die Kasse laut Pazourek selbst aufbringen. Die Zahlungen des Hauptverbands an die Landesfonds erfolgen aber zur Gänze, hieß es.

Ohne Fremdmittel geht's aber weiterhin nicht
Der Aufschub bedeute, dass man im Jahr 2008 alle Zahlungen zur Fälligkeit leisten wird können. Man müsse aber „natürlich weiterhin Fremdmittel aufnehmen“. Von einer Lösung des Finanzproblems der Gebietskrankenkassen insgesamt wollte Pazourek nicht sprechen.

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