Wegen angeblich zu enger Kontakte zum Rotlicht-Milieu war Frühwirth bereits im Februar 2007 vorübergehend suspendiert gewesen. Die Anschuldigungen gegen ihn wurden dann aber fallengelassen.
Angeblich neue Vorwürfe gegen Frühwirth
"Ich bin nach Durchsicht aller auf dem Tisch liegenden Vorwürfe zur Erkenntnis gelangt, dass eine unbehinderte Arbeit für Oberst Frühwirth nicht möglich ist, und zwar im Sinne der Organisation und in seinem eigenen Sinn", sagte Landespolizeikommandant Karl Mahrer. Es gebe sowohl strafrechtliche als auch dienst- und disziplinarrechtliche Vorwürfe, zu denen er keine Details bekannt gebe, sagte Mahrer. Roland Frühwirth selbst lehnte jeden Kommentar ab.
Dem Vernehmen nach geht es um alte Vorwürfe gegen Frühwirth, zu denen weitere Anschuldigungen gekommen sind, die nicht mit den ursprünglichen in Zusammenhang stehen. "Es handelt sich nicht um einen Skandal, sondern um die Bereinigung alter Probleme", betonte Mahrer. Die Vorwürfe würden von der Staatsanwaltschaft, dem Büro für Interne Angelegenheiten (BIA) sowie dem Landespolizeikommando und der Bundespolizeidirektion als Dienstbehörde geprüft. Frühwirth sei nicht suspendiert, unterstrich der Landespolizeikommandant.
Mit der vorübergehenden Leitung der Kriminaldirektion 1 wurde Oberstleutnant Michael Mimra, derzeit Chef des Kriminalkommissariats Süd, betraut.










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