Sekundärfolgen

Räuber schießt Lokal “kurz und klein”

Österreich
17.01.2008 11:12
Gröbere Sekundärfolgen hat der Überfall auf ein Café im steirischen Kapfenberg am Mittwochabend mit sich gebracht: Der maskierte Täter feuerte aus seiner Schusswaffe - und traf einen Heizkörper sowie ein Stromkabel. Das Licht ging aus, das aus der Heizung austretende Wasser setzte das Lokal teilweise unter Wasser. Der Räuber floh unverrichteter Dinge, verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Nach Informationen der Polizei stürmte der maskierte Räuber gegen 19.30 Uhr in das Café in der Wienerstraße. Mit der Faustfeuerwaffe bedrohte er die sechs anwesenden Gäste und forderte mehrmals "Geld her!". Der 63-jährige Kellner, der bei den Gästen am Tisch saß, stand auf, schob aber einen Sessel zwischen sich und den Angreifer.

Möglicherweise unbeabsichtigt, weil er nervös war, feuerte der Räuber daraufhin einen Schuss ab. Das Geschoß durchschlug einen Heizkörper und drang in die Wand ein, wo es eine elektrische Leitung traf und ein Kurzschluss auslöste. Der wiederum ließ im Lokal die Lichter ausgehen. Gleichzeitig floss aus dem angeschossenen Heizkörper Wasser aus, was zu einer kleineren Überschwemmung führte.

Täter flüchtete ohne Geld
Der Kellner nutzte den allgemeinen Tumult und verschwand samt Geldtasche aus dem Gastraum. Der Räuber wühlte zwar noch in der Dunkelheit an der Theke herum, brach dann aber seinen Coup ab und flüchtete. "Die Gäste waren baff, einige haben sich auch auf den Boden geworfen", berichtete der Ermittlungsleiter.

Eine Fahndung nach dem unbekannten Täter verlief bislang negativ. Aufgrund des sichergestellten Projektils könnte es sich bei der verwendeten Pistole um eine ältere russische Tokarev Kaliber 7,62 handeln.

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