"Winter-Last"

Die große Last der Frau Winter

Steiermark
16.01.2008 18:43
Bei der letzten Grazer Gemeinderatswahl im Jahr 2003 hat die FPÖ sage und schreibe 18,8 Prozent verloren. Sie stürzte von 26,8% Wähleranteil und Platz 2 auf 8% und den fünften Rang hinter ÖVP, SPÖ, KPÖ und Grüne ab. Ein beispielloses Debakel im Gefolge von Knittelfeld und der Spaltung des dritten Lagers in Blaue und Orange.

Kommenden Sonntag wollte die Strache-Truppe diese Schlappe ausmerzen und mit Susanne Winter als Spitzenkandidatin wieder ein zweistelliges Ergebnis erreichen. Aus den letzten Umfragen ließ sich das aber nicht ablesen, und so provozierte man ganz bewusst den Eklat mit der Islam-Beschimpfung. Frau Susanne Winter las diese Beschimpfung nämlich von einem Papier herunter - im Saal gab es daraufhin johlenden Beifall. Das hat sich inzwischen geändert, denn ein FPÖ-Spitzenpolitiker nach dem anderen setzt sich mehr oder weniger direkt von Susanne Winters Sprüchen ab.

Das offizielle Österreich hat ohnehin rasch und eindeutig reagiert - wir brauchen keine brennenden Botschaften, weil eine dritt-bis letztklassige Provinzpolitikerin ihre Zunge nicht in Zaum halten kann.
FPÖ-Chef Strache wird Frau Winter nach der Wahl wohl ablösen lassen müssen. Sie sagt jetzt zwar, "ich habe das nicht böse gemeint", und sie soll auch einen Weinkrampf erlitten haben, doch auch das ist ein Zeichen dafür, dass sie geistig wie psychisch völlig überfordert ist. Strache sollte Frau Winter ganz rasch von dieser großen Last befreien.

Peter Gnam

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