"Es hat sich im Rahmen der Einleitung der Narkose plötzlich ein Herzversagen entwickelt, und das Kind ist daran gestorben," erläuterte der medizinische Direktor des Krankenhauses, Thomas Koperna. Seitens der Ärzte sei es nicht nachvollziehbar, dass ein Fehler passiert wäre. Koperna: "Es waren zwei hoch spezialisierte Kinderanästhesisten bei der Narkose-Einleitung anwesend, und die Anästhesie ist aus unserer Sicht lege artis (nach den Regeln der Kunst) durchgeführt worden."
Der aus Villach stammende Vater des Buben hat den tragischen Vorfall ebenso wie das Krankenhaus selbst angezeigt. Die Obduktion wird in Graz durchgeführt, ein Ergebnis stand am Mittwoch noch aus. Leistenbruch-Operationen bei Kleinkindern gelten als Routineeingriffe. Ein Bruch sollte immer rechtzeitig operiert werden, da die Gefahr einer Einklemmung mit Absterben von Darmteilen besteht.










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