Böse Enthüllung
Mutter beschimpfte Prinzessin Diana als Hure
Die sechs Jahre nach ihrer Tochter verstorbene Shand Kydd, sie wurde 68 Jahre alt, soll sich laut Burrell an der Affären Dianas mit dem Herz-Spezialisten Hasnat Khan und dem Kaufhauserben Dodi al Fayed gestoßen haben.
Burrell wollte laut „Sun“ zuerst den genauen Wortlaut der Beschimpfung, deren Zeuge er im Kensington Palast wurde, nicht wiederholen, konnte dann doch überzeugt werden und gab folgendes über Shand Kydds Ausbruch zu Protokoll: „Sie nannte die Prinzessin eine Hure, weil sie sich mit verdammten Moslems einlasse und sie sei undankbar und noch einige andere gehässige Sachen."
Diana wollte Khan heiraten, aber nicht Dodi
Gerüchten zufolge sei Khan sogar eine große Liebe Dianas gewesen und sie hätte ihn gerne geheiratet. Kurze Zeit nach dem Ende der Beziehung wandte sich Diana Dodi al Fayed zu. Doch den ägyptischen Millionärssohn habe Prinzessin Diana nach Darstellung ihres einstigen Dieners keineswegs heiraten wollen. Diana und Dodi seien definitiv nicht verlobt gewesen, als sie Ende August 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben kamen, sagte Burrell.
„Freundschaftsring“ statt „Verlobungsring“
Der wertvolle Ring, den Diana kurz zuvor vom Sohn des Hotel- und Kaufhausbesitzers Mohammed al Fayed bekommen habe, sei in den Augen der Prinzessin "kein Verlobungsring, sondern lediglich ein Freundschaftsring" gewesen. Um das für alle Welt deutlich zu machen, habe sie den Ring auf dem vierten Finger der rechten Hand getragen und nicht auf dem Ringfinger der linken.
Königshaus hinter Mord an Diana?
Dodis Vater behauptet seit Jahren, die Prinzessin sei auf Betreiben des britischen Königshauses ermordet worden, weil sie seinen Sohn - und damit einen Muslim - heiraten wollte und zudem von ihm schwanger gewesen sei. Nach Darstellung Burrells hatte die Prinzessin jedoch gerade erst ein emotional tiefgehendes Verhältnis mit dem damals in London tätigen pakistanischen Herzchirurgen Hasnat Khan hinter sich und war auch deshalb nicht zu einer neuen Liebesbeziehung bereit.
Diana: „Brauche eine Ehe wie die Krätze“
Als sich Diana mit ihm über den Ring von Dodi unterhielt, sagte sie laut Burrell: "Ich brauche eine Ehe wie die Krätze." Der Ex-Diener, der mit Büchern über die Prinzessin Millionen gemacht hat und jetzt in einer Villa in Florida lebt, erklärte, die Geschenke Dodis für die Prinzessin seien "sehr teuer" gewesen. Abgesehen von dem Ring habe er sie mit weiterem Schmuck des Edeljuweliers Bulgari verwöhnt - darunter eine Halskette, Ohrringe, ein Armreif und eine Uhr.
Die von Mohammed al Fayed initiierte gerichtliche Untersuchung, die seit 2. Oktober 2007 am Londonder High Court stattfindet, ist ein Verfahren mit Geschworenen, aber kein Prozess: Es gibt weder Angeklagte noch ein Urteil. Ziel ist es, Licht in die Umstände des Todes von Diana zu bringen.



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